Handeln. Für morgen!

    Handeln. Für morgen!

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    Handeln. Für morgen!

    Zweite Warnstreikwelle in Berlin am 16. November 2021
    TdL 2021: Erste Warnstreiks in Berlin am 09.11.2021 ver.di TdL 2021: Erste Warnstreiks in Berlin am 09.11.2021


    Für den kommenden Dienstag, den 16. November 2021 weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Warnstreiks auf eine Vielzahl öffentlicher Kitas und Bezirksämter sowie Schulen im gesamten Stadtgebiet aus: Die Gewerkschaft hat alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Dual-Studierenden folgender Dienststellen zum für den 16. November zum ganztägigen an Dienstbeginn Warnstreik aufgerufen: die Kita-Eigenbetriebe SüdOst, NordOst und NordWest, an den staatlichen Schulen des Landes Berlin (außer Lehrer/innen) sowie der Bezirksämter Lichtenberg, Marzahn-Hellersdorf, Mitte, Charlottenburg-Wilmersdorf, Treptow-Köpenick, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Reinickendorf.

    Eine zentrale Streikveranstaltung findet ab 9:30 Uhr am Berliner Dom /  Am Lustgarten statt. Anschließend ist eine Demonstration zum Pariser Platz / Brandenburger Tor geplant, wo gegen 11:00 Uhr eine Kundgebung stattfindet.

    „Der erste ver.di-Warnstreik am Dienstag dieser Woche war ein erfolgreiches erstes Warnsignal an die Arbeitgeberseite – angesichts deren Verweigerungshaltung kann und wird das aber nicht das letzte gewesen sein. Wir werden daher in der nächsten Woche nachlegen. Wenn die Arbeitgeber weiterhin kein Angebot präsentieren, wird in Berlin-Brandenburg der Druck in den nächsten Tagen noch weiter erhöht“, sagte Andrea Kühnemann, stellvertretende Leiterin des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg.

    Es muss auch am kommenden Dienstag wieder mit Einschränkungen in den Ämtern und Schulen sowie mit Schließungen von Kindertagesstätten gerechnet werden. In den betroffenen Kindereinrichtungen wird mit Elternbriefen über eventuelle Betreuungseinschränkungen informiert.

    Auch die zweite bundesweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder am 1./2. November 2021 ist ergebnislos geblieben. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte bereits unmittelbar nach den Verhandlungen bundesweite Warnstreiks angekündigt. ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes fünf Prozent, mindestens 150 € monatlich mehr Entgelt. Außerdem sollen die Entgelte für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie für Auszubildenden, Praktikant/inn/en und Studierende erhöht werden. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder weigert sich bislang, über die Forderungen zu verhandeln. Vielmehr stellt sie jegliches Verhandeln unter die Bedingung, den Tarifvertrag der Länder in Teilen so zu verändern, dass hinsichtlich der Eingruppierung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst Nachteile und damit Einkommenseinbußen drohen.

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