Handeln. Für morgen!

    Handeln. Für morgen!

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    Warnstreiks an Freier Universität und Bibliotheken

    Am morgigen Donnerstag, dem 18. November 2021 weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Streiks im Bildungsbereich aus.
    Han­deln. Für mor­gen! ver.di Han­deln. Für mor­gen!  – Ta­rif- und Be­sol­dungs­run­de öf­fent­li­cher Dienst der Län­der 2021


    Am morgigen Donnerstag, dem 18. November 2021 weitet die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ihre Streiks im Bildungsbereich aus. Die Gewerkschaft hat für den 16. November alle Tarifbeschäftigten, Auszubildenden und Praktikant/inn/en der Freien Universität Berlin, der Stadtbibliotheken des Landes Berlin, der Zentral- und Landesbibliothek sowie des Lette Vereins zum ganztägigen Streik aufgerufen. Angesprochen sind auch die studentischen Beschäftigten der Freien Universität Berlin, die zum ganztägigen Solidaritätsstreik aufgefordert werden.

    Es wird an zwei Kundgebungsorten eine Veranstaltung geben. Die Beschäftigten der Freien Universität Berlin treffen sich ab 09:30 Uhr am Dorfanger Zehlendorf (14169 Berlin) und die Beschäftigten der Berliner Bibliotheken und des Lette Vereins ab 09:45 Uhr vor der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB) am Blücherplatz 1 (10961 Berlin) für ihre Kundgebungen.

    „Die Blockadehaltung der Tarifgemeinschaft deutscher Länder hat diese Streiks provoziert, denn Reallohnverluste für die Beschäftigten sind für uns nicht hinnehmbar.  Angesichts dieser Situation wird es nicht bei den Streiks in der laufenden Woche bleiben. Wir werden in der nächsten Woche nachlegen, um den Druck weiter zu erhöhen“, sagte Jana Seppelt, Gewerkschaftssekretärin des ver.di-Landesbezirks Berlin-Brandenburg.

    Auch die zweite bundesweite Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Länder am 1./2. November 2021 ist ergebnislos geblieben. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hatte bereits unmittelbar nach den Verhandlungen bundesweite Warnstreiks angekündigt. ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes fünf Prozent, mindestens 150 € monatlich mehr Entgelt. Außerdem sollen die Entgelte für Beschäftigte im Gesundheitswesen sowie für Auszubildenden, Praktikant/inn/en und Studierende erhöht werden. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder weigert sich bislang, über die Forderungen zu verhandeln. Vielmehr schließt sie den Ausgleich von Preissteigerungen (Inflation) aus und stellt jegliches Verhandeln unter die Bedingung, den Tarifvertrag der Länder in Teilen so zu verändern, dass hinsichtlich der Eingruppierung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst Nachteile und damit Einkommenseinbußen drohen.

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