Handeln. Für morgen!

    Handeln. Für morgen!

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    Jetzt geht’s los!

    8. Oktober 2021 in Berlin: Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder beginnt
    Han­deln. Für mor­gen! ver.di Han­deln. Für mor­gen!  – Ta­rif- und Be­sol­dungs­run­de öf­fent­li­cher Dienst Bund und Kom­mu­nen 2020


    Am morgigen Freitag, dem 8. Oktober 2021 beginnen in Berlin die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder.

    „Von den Tarifverhandlungen sind auch die Beschäftigten beim Berliner Senat und den Bezirksämtern sowie die Landesbeschäftigten in Brandenburg sowie die nachgeordneten Einrichtungen betroffen. Wir gehen von schwierigen Verhandlungen aus, die möglicherweise auch nicht konfliktlos verlaufen werden. Wir als Gewerkschaft erwarten allerdings von den öffentlichen Arbeitgebern, dass sie in den Verhandlungen ein faires Angebot unterbreiten, dass auch die Wertschätzung gegenüber den Beschäftigten ausdrückt“, sagt Andrea Kühnemann, stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiterin.

    Der Verhandlungsauftakt wird von einer öffentlichen Aktion begleitet, die ab ca. 10.00 Uhr mit einer Kundgebung am Scharounplatz, 10785 Berlin (zw. Philharmonie und Nationalgalerie) beginnt. Vorgesehen sind u.a. Redebeiträge der ver.di-Verhandlungsspitze (ver.di-Vorsitzender Frank Werneke, stellv. Vorsitzende Christine Behle) sowie Kurzstatements von Betroffenen.

    Ab ca. 10.30 Uhr beginnt eine Demo zum Verhandlungsort Landesvertretung Baden-Württemberg, Tiergartenstraße 15, 10785 Berlin, ab 12 Uhr beginnen die Tarifverhandlungen in der Landesvertretung Baden-Württemberg (Auftaktbilder geplant).

    Die Forderungen der Gewerkschaften in dieser Tarifrunde sind:

    • Erhöhung der Tabellenentgelte um 5 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich.
    • Erhöhung der Tabellenentgelte für Beschäftigte im Gesundheitswesen um 300 Euro.
    • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikanten um 100 Euro monatlich.
    • Laufzeit des Tarifvertrages: 12 Monate.
    • Verlängerung der Vorschrift zur Übernahme der Auszubildenden.

    ver.di führt die Tarifverhandlungen gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften GdP, GEW und IG BAU sowie in einer Verhandlungsgemeinschaft mit dem dbb beamtenbund und tarifunion. Die Verhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) betreffen rund 1,1 Millionen Tarifbeschäftigte (940.000 Vollzeitstellen) und 48.000 Auszubildende im öffentlichen Dienst der Länder (außer Hessen). ver.di fordert die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 880.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Länder sowie 175.000 Beamtinnen und Beamte und 120.000 Versorgungsempfänger im Bereich der Kommunen (Angaben ebenfalls ohne Hessen).

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